Leider hat sich für das Fundkaninchen niemand gemeldet und so hab ich es erst einmal zur weiteren Versorgung ins Tierheim gebracht. Nun soll noch ein Artikel demnächst erscheinen im Reporter, vielleicht findet man dann ja den Besitzer. Wenn nicht hat es aber so eine tolle Farbe und ein traumhaftes Wesen, dass es sich nicht lange auf neue Besitzer warten muss.

Kurz bevor ich am Sonntag gen Tierheim los ak_190214_1fuhr, meldete die Polizei dann noch einen Fundhund. Also diesen auch noch kurz abgeholt und direkt mit ins Tierheim gebracht. Am Abend gelang es dann doch noch, den Besitzer ausfindig zu machen und er konnte seinen Hund am nächsten Tag wieder in die Arme schließen.

 

Am Montag habe ich noch einmal wegen Pocki mit der Tierärztin gesprochen, wie versuchen jetzt doch noch mal die Therapie umzuwandeln, in der Hoffnung, dass es vielleicht eine Möglichkeit gibt, die Intervalle, in denen man ihn einfangen muss, zu strecken. Ob das funktioniert weiß zwar keiner, andererseits haben wir nicht mehr viel zu verlieren. Pocki braucht im Moment nur sehen, wie ich das Gehege betrete und schon gerät er in Streß, weil er Angst vor dem Einfangen hat. Und das ist in seinem Zustand auch nicht gerade so toll. Also haben wir die Wahl zwischen alle paar Tage einfangen und damit einen Herzinfarkt aus Panik riskieren oder zu versuchen, die Intervalle mit der anderen Medikation zu erweitern, was aber auch schief gehen kann, weil das halt so noch niemand bisher versucht hat. Es ist halt alles nicht so einfach bei Pocki. Letztendlich ist es realistisch betrachtet so, dass er in einem Stadium seiner Krankheit ist, wo er im Zweifel auch ohne unser Zutun jederzeit sterben könnte, das würde ich mir auch für ihn wünschen, dass er in der Gruppe einfach irgendwann stirbt. Ich möchte ihm eigentlich ersparen, ihn zu fangen, von seinen Freunden zu trennen und zum Tierarzt zu bringen für eine Einschläferung (und dabei bin ich mir nicht mal sicher, ob er nicht auf dem Transport schon einen Herzkasper bekommen würde vor Stress. :-/