Nachdem wir in den letzten Tagen den Kontakt zu den Dohlen auf ein Minimum reduziert haben, ak_240613_1haben wir es heute morgen gewagt, das Volierendach zu öffnen. Bedenken hatte ich ja doch einige, dass zumindest die erste der beiden schon sehr zahm geworden sein könnte, aber nach kurzem Blick nach draußen, flatterten beide los und verschwanden zwischen Bäumen und Dächern. Heute nachmittag sah ich die beiden nochmal zwischen einigen Bäumen, aber bisher sind sie nicht zur Voliere zurückgekehrt. Das wäre ja eine Auswilderung, wie sie im Buche steht und wie ich sie mir besser hätte gar nicht wünschen können. Die Voliere lassen wir noch ein paar Tage stehen, falls sie doch noch einmal den Rückzugsort benötigen sollten. Aber im Großen und Ganzen war es das, denke ich und kann den beiden nur ein schönes, langes Leben wünschen.

 

Während sich hier die Kunden und Termine die Klinke in die Hand geben arbeite ich aber auch immer mehr an Jumpers Vertrauen und ich muss feststellen, ak_240613_2dass ihm die Zeit der Vergesellschaftung und Pockis Gesellschaft scheinbar sehr gut tun. Er ist deutlich weniger schreckhaft und versteckt sich nicht die ganze Zeit, solange man im Gehege ist. Hier kommt es  mir auch ganz gelegen, dass die Kaninchen plötzlich nicht mehr im Gehege buddeln, auch wenn ich mir der Grund dafür schleierhaft ist. Aber heute dann ein großer Durchbruch: Jumper fraß mir das erste Mal direkt aus der Hand. Zwar muss man sehr bedacht sein, keine schnellen Bewegungen zu machen, aber er kommt neugierig an die Hand oder beschnuppert meine Schuhe. Und das war dann auch mein heutiges Highlight. Immerhin ist Jumper nun auch bereits ein Jahr bei mir und bisher war nicht daran zu denken, auch nur in seine Nähe zu kommen. ak_240613_3