Heute morgen erkundigte ich mich freundlich bei jemandem, dessen Tier zum wiederholten Male weggelaufen ist, ob es wohlbehalten wieder da sei. Was folgte war eine Schimpftirade über mich und „meine Abzocke“. Ich erklärte sachlich, dass der Vertrag zur Aufnahme von Fundtieren von der Stadt ausgehend ist und dass man sich dort bei Problemen gern melden könne, wurde dann aber weiter beschimpft. Es wäre ja keine Arbeit, und was da eigentlich 20 € kosten solle, wenn ich mal „ne Stunde einen Hund hätte“. Und überhaupt, eine Quittung habe man ja auch nicht erhalten.

Das Gespräch fand übrigens im Beisein meines und seines Kindes statt!

Ich blieb weiterhin sachlich und bot an, jederzeit die Rechnung noch einmal auszudrucken und die Quittung noch mal zu kopieren, wenn das gewünscht ist, das wurde aber abgewiegelt. Erläuterungen zum Preis wollte man nicht hören und wurde immer beleidigender, woraufhin ich mein Kind nahm und das Gespräch verließ.

Und ich möchte ehrlich sein, es geht mir aufgrund dieses Vorfalles heute wirklich schlecht. Zumindest war dieser Vorfall der Tropfen, der das Faß zum überlaufen brachte.

Ist es Abzocke?

Ich erzähl euch jetzt mal, wie das mit den Fundtieren und Nottieraufnahmen abläuft, spreche über Alternativlösungen und dann dürft ihr das jetzt mal entscheiden.

Das Telefon klingelt

In der Regel erhalte ich einen Anruf von der Polizei, mit folgenden Situationen:

  1. Ein Tier wurde gefunden und auf der Wache abgegeben.
  2. Ein Tier wurde gemeldet und soll vom Finder zu mir gebracht werden. Alternativ zu Ziffer 1. kommt es auch manchmal vor, dass die Polizei das abgegebene Tier zu mir bringen kann, falls sie Zeit haben (meist hol ich es aber)
  3. Ein Tier wurde gemeldet und muss von mir entweder beim Finder abgeholt werden oder sogar erst irgendwo eingefangen werden.

Im Normalfall erreicht mich die Polizei rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr und so hatte ich auch schon eine Tieraufnahme, die nachts um halb 1 statt gefunden hat. Ich berechne keinen Nachtzuschlag und auch keinen Feiertagszuschlag. Ein Urlaub wird lang im Vorraus geplant und Stadt und Polizei mitgeteilt.

In Fall 1 und 3 schnappe ich mir meine Ausrüstung (Leine, Halsbänder in geeigneter Größe, Leckerchen, Box oder was sonst die Situation noch verlangt) und fahre los. Die Fundanzeige und was zum Schreiben auch nicht vergessen, sonst wird’s mit der Datenaufnahme kompliziert. Ach ja, kurz noch mal die laufenden Termine durchchecken und ggf. informieren, dass der Termin aufgrund eines Notfalles verschoben werden muss. Für diese Termine erhalte ich dann kein Geld *überraschung*.

Dann fahre ich zu einem mir unbekannten Tier ohne zu wissen, was mich erwartet. Bisher hatte ich beispielsweise folgende Fälle:

  • Freilaufende Hunde auf der Jagd auf einem Gebiet zwischen 3 Ortschaften, die eingefangen werden mussten
  • Hunde, die mit Elektrohalsband gefunden worden
  • Hunde, die freundlich, aber völlig unkontrollierbar sind
  • Ängstliche und scheue Hunde, die auch aus Angst geschnappt und gebissen haben
  • Traumatisierte Tiere (z.B. aufgrund eines Hausbrandes oder weil das Tier einfach in der Wohnung gelassen und sich über eine Woche niemand darum gekümmert hat)
  • Verwahrloste Tiere
  • Hunde, die erst von einem Tierarzt ruhig gestellt werden mussten, damit man sich ihnen gefahrlos nähern kann
  • Hunde die in ein Entengehege eingebrochen waren und eine Ente getötet haben (und die in der Folge das Tier bis zu meiner Haustür nicht aus dem Maul gelassen haben)
  • Hunde, an die sich die Polizei nicht ohne mein Beisein heran getraut hat

Es ist schön und gut, wenn der Besitzer sein Tier kennt und es als harmlos und freundlich einstufen kann. Doch sowohl Polizei als auch ich treffen auf ein Tier, welches uns nicht kennt und in vielen Fällen verunsichert ist, was Fremde von ihm wollen und wo seine Besitzer sind. Und selbst wenn das Tier deutliche Stresszeichen und Drohverhalten zeigt, muss es eingefangen werden, um weder sich noch andere Menschen zu gefährden. Auch wenn ich das im normalen Trainings- oder Alltagsbetrieb nicht tun würde (aber da ist das Tier eben auch in einem geschützen Rahmen). Also ja, es steckt bei jedem Tier auch ein gewisses Risiko dahinter. Ein Risiko, was Polizei, Stadtmitarbeiter (die sind manchmal auch direkt involviert; die letzte Verletzung hat dann auch ein Stadtmitarbeiter erlitten) und ich aber tragen (müssen) um nichts Schlimmeres zu riskieren (hierzu zähle ich eindeutig auch Schäden, die dem Tier zustossen, wenn es vor ein Auto rennt!)

Ist das Tier gesichert, also eingefangen, müssen die Finderdaten und Fundumstände dokumentiert werden, das Tier auf etwaige Verletzungen untersucht werden und sich ein erster Eindruck zum Allgemeinzustand geschafft werden. Dann wird entschieden, was weiter mit dem Tier passiert. Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Das Tier scheint auf den ersten Blick gesund und ist (einigermassen) umgänglich. Dann kommt das Tier zu mir.
  2. Das Tier ist in einem schlechten gesundheitlichen Zustand, der kein Aufschieben zulässt (z.B. durch eine Verletzung) Dann wird umgehend ein Tierarzt oder die Tierklinik informiert und das Tier dorthin gebracht.
  3. Ich verweigere die Aufnahme des Tieres. Das ist zum Glück bisher nicht nötig gewesen, wäre aber der Fall, wenn das Tier sich übermäßig aggressiv gegenüber anderen Individuen zeigt. (Ich habe Kinder, die zwar sehr gut mit Tieren umgehen können, aber es sind immernoch Kinder und ich bin auch für Ihre Sicherheit verantwortlich, genau so wie für die Sicherheit meiner eigenen und in Betreuung befindlicher Tiere). In diesem Fall wird das Tier von mir direkt ins Tierheim gebracht.

Tier gesichert – und wie weiter?

Nehme ich das Tier mit, heißt es also den Hund ins Auto zu bekommen. In ein fremdes Auto. Das nach fremden Hunden riecht. Mit jemand Fremden an seiner Seite. Ich habe keine Ahnung wie sich der Hund verhält, wenn man ihn ins Auto heben muss. Einige Hunde springen so rein. Andere wollen oder können nicht und müssen hineingehoben werden. Legendär war mein Versuch einen Irischen Wolfshund ins Auto zu heben. Danach geht es weiter.

Wenn ich das Tier ins Tierheim bringe, melde ich das vorher beim Tierheim an und fahre direkt hin. Übergebe das Tier, lasse mir die Fundanzeige gegenzeichnen, fahre zurück, fülle die restlichen Daten auf der Anzeige aus, schicke die zur Stadt. Ggf. muss das Auto noch gereinigt werden. Klingt wenig, ist aber auch mal gern 1-2 Stunden vom Losfahren bis zum fertig sein. Im Sommer durch den Verkehr können es auch schon mal mehr werden. In Rechnung stelle ich in dem Fall die Transportkosten (72 km gesamt * 0,45 € => 32,40 €) sowie je nach Aufwand eine Entschädigung dafür.

Nehme ich das Tier zu mir, oder wird es mir gebracht, wird das Tier erst einmal in einen extra Raum gesetzt, da ich ja nicht weiß, wie freundlich oder eben auch nicht er gegenüber Kindern und den anderen Tieren ist. Außerdem kann ich nie ausschließen, dass das Tier an einer ansteckenden Erkrankung oder Parasitenbefall leidet. Als nächstes wird das Tier mit Wasser versorgt und auf einen Chip oder eine Tätowierung kontrolliert. Viele Tiere sind nach wie vor nicht gechippt, und noch mehr sind gechippt aber nicht registriert. Das erfahre ich dann meist, wenn ich bei Tasso anrufe, und weder in deren noch in anderen Datenbanken die Nummer vermerkt ist. In dem Fall gebe ich dann eine Beschreibung des Tieres durch, falls sich doch noch jemand dort meldet. Und dann gibt es noch die Fälle, in denen das Tier gechippt und registriert ist. Die Daten aber schon lange nicht mehr stimmen…

Bekomme ich bei Tasso nichts raus, weil nicht gechipt, nicht registriert oder Daten falsch, mache ich Fotos von dem Tier und lade sie bei Facebook in die Gruppe „Tiersuche Fehmarn“ hoch, manchmal kennt auch dort jemand das Tier und man kommt darüber an den Besitzer.

Gut gehen wir mal davon aus, das Tier ist gechippt, registriert und die Daten stimmen. Nun gibt es entweder die Möglichkeit, dass die Daten freigegeben sind, dann bekomme ich die Information direkt von Tasso. Sind die Daten nicht freigegeben, hinterlasse ich meine Daten und Tasso versucht den Halter zu kontaktieren. Bis wir über diesen Weg an den Halter des Tieres kommen kann schon mal ein wenig Zeit vergehen (Telefonkosten sind das eine, aber die Zeit?). Bekomme ich die Halterdaten, kann ich selbst hinterhertelefonieren und Nachrichten auf dem ABs hinterlassen.

Entweder habe ich dann einen (meist erleichterten, manchmal aber auch stinkwütenden) Tierbesitzer am anderen Ende der Leitung oder eben niemanden.

Zwischendurch finden meist noch 2-3 Telefonate mit Polizei und/oder Stadt statt, um Fragen zu klären und ein Statusupdate zu geben. Auch das Tierheim wird schon einmal vorinformiert, falls sich niemand meldet oder dort jemand anruft.

Wenn ich den Besitzer nicht erreichen kann, heißt es warten, den Hund noch einmal auf Parasiten oder eventuelle Verletzungen untersuchen und versorgen. Wie lange es dauert, bis sich der Besitzer bei mir oder der Polizei meldet ist sehr unterschiedlich.

Manche melden sich innerhalb 1-2 Stunden.

Der Großteil meldet sich nach 3-4 Stunden.

Es gab aber auch schon den Fall, dass sich jemand erst Tage später gemeldet hat (dazu komm ich gleich noch).

Die Versorgung des Tieres

Wird der Hund nicht am selben Tag abgeholt, bekommt er hier natürlich etwas zu Fressen aus meinem Futterlager, er wird getrennt von den anderen Spazieren geführt und versorgt.

Im Vertrag mit der Stadt ist festgelegt, dass ich die Tiere spätestens am nächsten Tag ins Tierheim bringen muss; kommt das Tier am Wochenende bei mir an, muss das Tier montags ins Tierheim. Bis dahin wird das Tier mit Futter, Wasser und Betreuung versorgt.

Wenn ich das Tier ins Tierheim bringe, kommen wieder die Fahrkosten dazu; alles gesammelt stelle ich dann der Stadt in Rechnung. Im Tierheim wird das Tier dann weiter versorgt, bis sich der Besitzer meldet oder entschieden wird, dass das Tier in die Vermittlung geht. Hier kommt dann noch die medizinische Versorgung zur Unterbringung dazu (das läuft dann aber über das Tierheim, ich bin in dem Moment fertig, wenn ich das Tier hingebracht habe). Wir hatten auch schon den Fall, dass der Besitzer nach 4 oder 5 Tagen auf die Idee kam, seinen Hund mal vermisst zu melden.

Wird der Hund bei mir abgeholt läuft es wie folgt:

Der Besitzer ruft an, ich beruhige ihn in den meisten Fällen erst einmal, dass seinem Tier nichts passiert ist, und beschreibe ihm den Weg. Gleichzeitig informiere ich über die Fundtierpauschale, die zu leisten ist. Ist der Besitzer dann hier, werden erst einmal Besitzer und Tier wieder vereint. In der Folge nehme ich die Daten des Besitzers auf der Fundanzeige auf, erzähle ihm soweit bekannt unter welchen Umständen das Tier wo gefunden wurde und lasse mir erzählen, wie das Entlaufen passiert ist (auch hier höre ich sehr unterschiedliche Storys). Nach Klärung was mit der Fundtierpauschale wird, darf der Besitzer sein Tier natürlich wieder mitnehmen.

Fundtierpauschale

Die Fundtierpauschale schwankt bei regulären Fällen zwischen 17 und 20 €; 17 € wenn das Tier zu mir gebracht wird, 20€ wenn ich das Tier irgendwo abholen muss (Mein Tank lebt auch nicht von Luft…), unter Umständen kann es ein bisschen mehr sein, wenn das Einfangen/Abholen sehr aufwändig oder von weiter weg war. Der Besitzer wird gefragt, ob er eine Rechnung oder Quittung benötigt (diese steht jedem zu, die MwSt. ist darauf ausgewiesen und ich schreibe sie sowieso). Wenn ja, bekommt er sie entweder sofort mit, oder ich schicke sie auf dem Postweg hin, wenn ich die Rechnung selbst erst später schreiben kann, weil ich viel zu tun habe (Porto dafür berechne ich NICHT extra!).

17,00 € kostet im übrigen bei mir auch eine reguläre Tagesbetreuung, unabhängig von Abhol- und Bringzeiten. Darin unter anderem auch enthalten die Betriebshaftpflicht und der Platz für den ganzen Tag. Man kann die Tierhüterhaftpflichtversicherungen immer nur für eine festgelegte Tierzahl pro Tag abschließen. Habe ich in meiner Versicherung stehen, dass ich maximal 5 Tiere/Tag betreue, kann ich eben nicht über den Tag verteilt 8 Tiere haben, auch wenn diese nicht gleichzeitig da sind.

Will oder kann der Besitzer die Fundtierpauschale vor Ort nicht begleichen bekommt er sein Tier natürlich trotzdem zurück. Dann schreibe ich eine Rechnung an die Stadt und die fordert den Betrag und zusätzlich ihre Bearbeitungsgebühr (ich glaube ich habe mal was von 20,00 € gehört, da leg ich mich jetzt aber nicht fest) beim Besitzer ein.

Nachbereitung:

Ja, mit der Übergabe des Tieres an den Besitzer ist der Fall für mich leider aber noch nicht erledigt. Ich muss nun noch die Fundanzeige zur Stadt schicken. Darin schreibe ich dann auch, unter welchen Umständen das Tier entlaufen ist oder sonstige Besonderheiten (z.B. starke Verwahrlosung). Ich schreibe eine Rechnung für den Besitzer oder die Stadt (wenn ich das noch nicht getan habe), ggf. den Geldeingang quittieren und in meinem Kassenbuch dokumentieren. Hat der Besitzer nicht direkt bezahlt muss die Rechnung auch noch zur Stadt geschickt werden (Porto bzw. Wegekosten). Außerdem informiere ich Tasso noch einmal, dass der Besitzer gefunden und das Tier wieder abgeholt wurde. Ach ja und die Polizei bekommt natürlich auch eine kurze Rückinfo von mir. Außerdem muss das Tier noch ins Tierbestandsbuch geschrieben werden.

Und erst dann bin ich mit dem Fall fertig.

In Einzelfällen ohne Besonderheiten bekommt der Besitzer dann nichts mehr von der Stadt, wenn er bei mir bezahlt hat. Landet ein Hund öfter bei mir oder gibt es sonstige Besonderheiten, kann es zu einem Anschreiben durch die Stadt kommen.

Und die Alternative?

Die Alternative sieht wie folgt aus, das hatten wir nämlich schon, bevor die Stadt bei mir angefragt hat. Das Tier, welches bei der Polizei abgegeben wird, kommt in den Bauhof-Zwinger. Dieser Zwinger verfügt über eine kleine Hütte, ca. 4-6qm Raum, ist direkt an der Straße und hoch mit Gras zugewuchert. Die Hütte ist nicht isoliert, soweit ich weiß und einen schattigen Ort gibt es auch nicht. Dort musste der Hund dann verbleiben, bis sich ein Besitzer meldet oder die Polizei Zeit hatte, ihn ins Tierheim zu bringen. Dann konnte sich der Besitzer das Tier dort abholen (wo er übrigens genauso eine Pauschale für die Tieraufnahme bezahlen muss, dafür aber noch 72 km fahren muss, um den Hund zu holen). Und wenn der Besitzer „großes Pech“ hat, dann hat fährt die Polizei das Tier direkt hin und er kann auch dann hinterherfahren, wenn der Hund nur eine Stunde verschwunden war.

Ich weiß gar nicht, ob es den Bauhof-Zwinger jetzt eigentlich noch gibt, aber so ähnlich würde es jetzt wohl auch laufen.

 

So und jetzt ihr:

Sind 17 bzw. 20 € dafür zuviel? Oder habt ihr noch irgendwelche Verbesserungsvorschläge? Rechtfertigen die Preise es, mich vor meinem Kind zu beschimpfen und mich anzupöbeln?

 

 

6 thoughts to “Fundtier- bzw. Nottieraufnahme – was bedeutet das eigentlich?

  • Birgit Mittelstedt-Brandt

    Hallo Susan,
    Ich finde es toll, dass Du Dich bereitstellst für Fundtiere und Dich um diese kümmerst! Die Fundtierpauschale ist n i c h t zu hoch!
    Denn es ist wirklich mit einer Menge Aufwand und auch Kosten verbunden, was sich dann ganz locker summiert.
    Ähnliches kenne ich auch von der Igelmama in Heiligenhafen, zumindest was die Fahrerei, die medizinische Versorgung, die Grundversorgung mit Wasser und Lebensmitteln etc. betrifft. Ich bin froh, wenn mir mit meinen Fundtieren geholfen wird, wenn ich auch etwas dazu beitragen kann in Form von Sach- bzw. einem finanziellen Beitrag als Fundtiergebühr. Kein Mensch und kein Tier kann nur von Luft und Liebe Leben!

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  • M+S von Appen

    Wenn ein und derselben Person immer wieder ein Tier abgängig ist, diese Person statt Dankbarkeit für die Hilfe und Aufnahme des Tieres nur Beleidigung und Neid übrig hat und dies auch noch unsachlich und unhöflich Dir gegenüber äußert, ist wohl klar, wer da deutlich im Sozialverhalten versagt hat. Es ist so traurig, dass solche Leute kaum Korrektur erfahren, denn das wirkt sich ja auch negativ auf andere Personen oder Tiere im Umfeld dieses Menschen aus. Und das sieht man deutlich daran, dass ein normal sozialer Mensch wie Du darauf auch empfindlich reagiert.
    Sachlich gesehen zolle ich Deiner bereitschaft, jederzeit für Tiere in Notlagen da zu sein, großen Respekt. Fahrt, Betreuung und was noch alles daran hängt, soll und muss honoriert werden und da ist man mit 20 € vermutlich gerade so im Bereich, dass es kostendeckend ist.
    Ich wünsche Dir weiterhin Motivation und Kraft für diese Aufgabe und eine Lösung für eben diesen unsozialen und völlig beratungsresistenten Menschen, damit Du seinem negativen Einfluss nicht weiter ausgesetzt bist.
    Womöglich die Annahme diese Tieres das nächste Mal verweigern, mit der Begründung, dass er Deinen Service abgelehnt hat? Er kann dann ja zum Abholen mal nach Oldenburg fahren und die Tarife dort erkunden.

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    • Susann Bernert

      Habe von Oldenburg bei Facebook die Info erhalten, dass man dort für den ersten Tag auch 20,00 € zahlt. Nur muss man dann den Tank und das Fahren halt noch selbst übernehmen.
      Mittlerweile hat sich aber alles geregelt, ich bekam heute nachmittag (während ich schon den nächsten Fundhund hier hatte) einen ganz lieben Anruf mit vielen Entschuldigungsworten und es war wohl ein Missverständnis beim ersten Abholen, was heute in einer Überforderungssituation hochgekocht ist. Das ist trotzdem nicht in Ordnung und es hat mir gehörig den Vormittag verhagelt, aber hey, wenigstens ist der Blog jetzt wieder online.

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  • Martin Höfelmeyer

    Liebe Susann,
    Hochachtung vor Deiner Arbeit und Einsatz rund um die Tiere. Aber 😉 Du solltest den Satz ruhig auf 30,- bzw. 35,- Euro anheben. Nach Abzug der MwSt. (gehört ja dem Staat) und der laufenden Kosten, muss Dir ja auch noch was bleiben! Jaaa, für die Neider, auch Susann bekommt ihre Butter auf´s Brot nicht gespendet.!
    LG

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    • Susann Bernert

      Lieber Martin,
      ich danke dir für deine Worte. Vielen ist der Arbeitsaufwand dahinter nicht klar, aber vielleicht ist es ja jetzt ersichtlicher für den ein oder anderen. Vielleicht sollte ich so eine Auflistung auch noch für die anderen Bereiche meines Business machen 😉
      Wünsche euch ein tolles Wochenende.

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