In letzter Zeit gab es vermehrt Meldungen über Giftköderfunde, meist in Heiligenhafen, aber ein oder zwei Mal sei auch auf der Insel Verdächtiges beobachtet worden, heißt es.

Trotz zwischenzeitlich großem Pressetrubel hat man den oder die Schuldigen noch nicht gefunden und viele Hundehalter sind nun zu Recht verunsichert, wo und vor allem WIE sie mit ihren Vierbeinern gefahrlos ihre Runden drehen können.

Doch nicht nur ausgelegte Giftköder können ein dramatisches Problem darstellen. Nein, mittlerweile gibt es sogar Menschen, die einem fremden Hund beim Spaziergang ein mit Gift oder Nägeln gespicktes Leckerchen aus der Hand füttern, nachdem sie den Besitzer um Erlaubnis gebeten haben. Eine weitere Möglichkeit: Stellen Sie sich vor, ihr Hund reagiert allergisch auf bestimmte Futtermittel. Würden Sie wollen, dass er irgendetwas vom Boden aufsammelt, ohne dass Sie wissen, es sind keine Allergie-Auslöser enthalten?

Das alles sind gute Gründe dafür, sich über diese Thematik Gedanken zu machen. Sicher, es gibt Hunde, die sind nur schwer mit Futter zu beeindrucken. Aber ausgelegte Köder sind meist in etwas für den Hund besonders Verführerisches verpackt. Und die meisten Hunde sagen dazu ja doch nicht Nein.

Was also tun?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Training aufzubauen, dessen Ziel es ist, dass der Hund nichts mehr von Fremden oder vom Boden nimmt, bevor Sie nicht Ihr okay dazu gegeben haben. Das klappt, je nach Charakter des Hundes und den vorher gesammelten Lernerfahrungen bei dem einen gut, bei dem anderen etwas langsamer. Jedoch muss man meist ein wenig Zeit in das Training absolvieren.

Als erste Hilfe im akuten Fall, empfehle ich meinen Kunden, vorläufig eine Maulkorbgewöhnung vorzunehmen und den Hund dann derart gesichert spazieren zu führen. Das klingt zwar für viele erst einmal befremdlich, ist aber eine schnelle Lösung. Die anderen Lösungswege kann man sich dann in Ruhe und ohne Druck erarbeiten.

Für diese Erarbeitung bietet sich ein Anti-Giftköder-Kurs an. In diesem lernen Sie nicht nur verschiedene Techniken und Trainingswege kennen, sondern Sie bekommen auch umfangreiches Wissen vermittelt, wie sie beispielsweise eine Vergiftung erkennen, und was Sie dann tun müssen, um Ihrem Hund zu helfen.

Bei der Wahl eines Anbieters sollten Sie darauf achten, dass im Training nicht mit Schreckreizen gearbeitet wird, hier gilt dasselbe wie in allen anderen Ausbildungen. Diese Reize setzen den Hund unter Stress und lösen eine Blockade im Gehirn aus, durch die er die Zusammenhänge nicht erkennen kann.

Wenn Sie Interesse an meinem Anti-Giftköder-Kurs haben, rufen Sie mich an.

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